Die Pflugsmühle


Die Pflugsmühle wird ausschließlich von Familie Braun bewohnt und betrieben, so muss man aber trotz gemeinsamer Vorfahren heute zwischen Familie Hans Braun (Pferdehof, Buggy Bahn, Swin Golf und Mini Golf) und uns, Familie Friedrich Braun unterscheiden.

Friedrich Braun und seine Frau Rosi führen die Bäckerei in zweiter Generation, zudem erfüllte sich Friedrich  mit seiner damaligen Frau Susanne einen Traum und eröffnete vor 25 Jahren einen Biergarten, im gleichem Jahr kam die gemeinsame Tochter Katharina zur Welt.

Sohn Benedikt ist seit Sommer 2012 mit seiner Verlobten Jasmin, nach einem gemeinsamen Besuch der Hotelfachschule in Pegnitz, in den Betrieb eingestiegen.

Die Gute Seele der in einem Haus lebenden Familie ist „Oma Käthe“, die noch heute den Garten, aus dem die vielen Kräuter für den Biergarten kommen, bewirtschaftet.

Das Entstehen der Pflugsmühle

1488 wird uns das erste Mal der Name des Müllers Konrad Rulgotz überliefert, der zugekaufte Wiesen und Äcker des öfteren durch Leihkauf des Schwabacher Spitals finanziert. Die übliche Praxis, da offener Zinswucher unter Christen untersagt ist. Wucher bleibt es. Ihren großen und kleinen Zehnten zahlen die öfters wechselnden Müllerfamilien weiterhin wohlweislich an das benachbarte Stift St. Emmeran zu Spalt ins hochstiftische, zeitweise verfeindete, Ausland und erst 1707 wird der streitbare Müller Johann Friedrich Braun diese Abgabe verweigern, unterstützt durch das markgräfliche Oberamt Schwabach. Nun konnte man es sich leisten in der Blütezeit nach dem verheerenden 30-jährigem Krieg, in dem auch die Pflugsmühle 1632 ein Raub der Mordbrenner - welcher Konfession auch immer - geworden war.

 

Die zahlreichen damals neu gesetzten Fraischsteine (Grenzsteine) mit dem hochstiftischen Krummstab auf der einen und dem markgräflichen Adler auf der anderen Seite sind heute noch zu finden und haben natürlich nicht verhindert, dass einmal die Spalter, einmal die Pflugsmüller die Hopfenstangen aus dem Wald des Anderen geklaut haben. Der Pflugsmüller wusste dabei freilich den markgräflichen Amtmann hinter sich.

Die Brauns – Seit 1653

Mit dem Wiederraufbau der Mühle & des Bauernhofes im Jahr 1653 beginnt der Müllermeister Peter Braun, der den Besitz noch um ein Gütlein in Beerbach und Waldungen am Spalter Berg erweitert. Er wird Ahnherr der 10 nachfolgenden Generationen Brauns auf der Pflugsmühle, die sich in der Umgebung forthin den legendären Spitznamen Pflucher erwerben.

 

Viel gäbe es aus dem dicken Pflugsmühler Folianten im Stadtarchiv von Schwabach noch über dieses eigensinnige protestantische Müllergeschlecht zu berichten, dass mit seiner Mühle umzingelt war vom katholischen Hochstift und abgeschieden lag von den Grenzen der beiden markgräflichen Oberämter Windsbach und Schwabach.

 

So manches mal konnte man sich da im Kompetenzwirrwarr durchlavieren mit Bauernschläue und Müllerstolz, eben als Pflugsmüller.

Die Region

Südlich von Nürnberg erstreckt sich das Fränkische Seenland, welches sowohl als Naherholungsgebiet, als auch für Touristen immer mehr an Beliebtheit gewinnt. Neben Seen wie  Brombach-, Altmühl- oder Rothsee gibt es vieles zu entdecken und zu erleben. So gibt es hier eine Vielzahl an Freizeitaktivitäten, ein gut ausgebautes Netz an Rad-Wanderwegen, sowie eine große Anzahl an Sehenswürdigkeiten.

 

Doch neben Freizeit- und Kulturangeboten trifft man im Fränkischen Seenland auch auf reichlich kulinarische Höhepunkte.

Zum Beispiel kann sich der Interessierte in Spalt bei einer Brauereibesichtigung die Kunst der Bierherstellung zeigen lassen und bei einer Bierverkostung die Unterschiede der einzelnen Sorten selbst „erschmecken“.

 

Aber selbstverständlich lädt der Biergarten Pflugsmühle an einem schönen Sommertag zu einem einzigartigen Besuch ein.

Freizeit im Seenland

Neben den typischen Wasseraktivitäten wie Segeln, Surfen, Tauchen, Schwimmen oder Tretbootfahren bietet das Umland vieles für Groß und Klein. So kann man beim Soccer-Golf oder beim Minigolf sein Können unter Beweis stellen, sich bei der Sommerrodelbahn den Fahrtwind ins Gesicht blasen lassen oder im Hochseilgarten seinen Mut zeigen.


Viele dieser Freizeitangebote finden Sie auf ausgewiesenen Rad- und Wanderwegen, und – nicht zufälligerweise – rund um die Pflugsmühle.

Kunst und Kultur

Vorchristlich bis modern, traditionell bis geschichtsträchtlich. Ob die Römischen Limes-Anlagen (UNESCO-Weltkulturerbe) im Weißenburger Raum oder ein Kabarettabend in Gunzenhausen. Ob das Goldschläger-Museum in Schwabach oder die „Kinder-Zeche“ in Dinkelsbühl. Im Veranstaltungskalender unserer Region findet jeder etwas für seinen Geschmack.


Eine Besonderheit bietet das „Pflugsmühler Fahrradmuseum“. Hier gibt „Radsherr“ Helmut Walter Einblick in über 130 Jahre Fahrradtechnik. Mit mehr als hundert Fahrrädern, vom Hochrad bis zum Bonanzafahrrad, sind alle Epochen zu bestaunen.

Mehr Informationen und Öffnungszeiten unter www.der-radsherr.de

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